Carrie

Filmkritik



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Carrie ist der erste Roman der von King verfilmt wurde.
Brian de Palma setze die einzelnen Charaktere sehr gut ins Licht und die Schauspieler sind meiner Meinung nach auch sehr gut gewählt.

Die damals noch sehr junge Sissy Spacek zeigte in diesem Film ihr Können und setzte ihre Rolle vom biederen Landei in die hasserfüllte Rächerin super um. Man kann sich während des ganzen Film voll und ganz in die Situation des von allen ausgelachten Mädchens versetzen, die sich zwischen zwei Welten bewegen muss.
Der Aufbau des Films bewegt sich in einer kontinuierlich steigenden Spannung, die in einem gerade zu brennendem Finale endet. Die Kameraeinstellung, die im Finale 2 bis 3 Bilder gleichzeitig zeigen, vermittelt dem Zuschauer so richtig, was in dieser Turnhalle im Gange ist. Einerseits sieht man die wie versteinerte Carrie, die mit ihrem Willem alleine Gegenstände in Bewegung setzt und andererseits sieht man das Ergebnis davon….die in Panik geratenen Leute die unweigerlich ihr Leben lassen müssen.

Piper Laurie, die streng gläubige Mutter von Carrie, überzeugt in ihrer Rolle, obwohl ihre "Sterbeszene" etwas kitschig ausgefallen ist. Das Carrie nach der Tötung ihrer Mutter im wahrsten Sinne die Decke auf den Kopf fällt, wurde sehr gut in Szene gesetzt. Allerdings hätte es die Szene mit Amy Irving nicht gebraucht, wo die Hand aus den verbrannten Überresten des Hauses kam. Obwohl es ein guter Schockeffekt am Ende des Films war.

Fazit:
Ein Film den man einfach gesehen haben muss…genial, spannend

Meine Bewertung des Films:
9 von 10