Cujo

Filmkritik



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In diesem Film wird man vergebens nach Vampiren, Geistern, übersinnliche Fähigkeiten oder Ähnlichen suchen.
Hier geht es schlicht und einfach nur um einen Bernhardiner und zwei Familien.
Doch ganz so schlicht ist die Geschichte nicht. Denn sie könnte absolut Real werden und spiegelt den Alptraum eines jeden Hundebesitzers wider.
Das es gerade ein Bernhardiner sein musste, liegt daran, dass King selber mal eine schlechte Erfahrung mit solch einem Hund machte.

Bei der anfangs etwas schwerfälligen Storie, werden die Eheprobleme der beiden Familien Camber und Trenton etwas zu breit getreten, sodass der langsame körperliche Zerfall des Hundes zu kurz kommt und nur angeschnitten wird.
So richtig beginnt der Film eigentlich erst, als Donna Trenton mit ihrem Sohn Tad im Revier des von Tollwut geplagten Bernhardiners erscheinen und nicht mehr weg kommen.
Hier hat der Hunde- Trainer, Karl Lewis Miller, wirklich gute Arbeit geleistet.
Mit eindrücklichen Bildern, kommt eine beklemmende Stimmung auf, wenn man den Bernhardiner sieht, wie er das Auto beobachtet und jeder auch nur so kleinen Bewegung mit einer Attacke begegnet. Diese Angriffe auf das Auto wirken Kraftvoll und man kann in einigen Szenen sogar die wirkliche Verbissenheit des Hundes sehen. Das Make-up des Hundes wirkt realistisch und Angst einflössend.

Fazit:
Im ersten Drittel hätte man etwas mehr aus der Storie machen können. Danach eine gute Arbeit mit den Hunden und gute Spannung

Meine Bewertung des Filmes:
6 von 10

Bemerkung:
Dee Wallace, die bereits in "Das Tier" und E.T." bekannt wurde, hatte wohl den anstrengensten Job in diesem Film, in ihrer Rolle als Mutter des kleinen Tad, gespielt von Danny Pintauro

Der Hunde- Trainer Karl Lewis Miller, wurde bereits mit "Dobermann Gang" und "The White Dog" bekannt. Für Cujo hat man insgesamt 6 Bernhardiner verwendet, wobei 3 davon etwas "grössere Rollen" hatten