Needful Things - In einer kleinen Stadt

Filmkritik



Zurück

In einer kleinen Stadt…was erwartet man von einem Film mit diesem Titel?
Was geschieht schon …in einer kleinen Stadt…eigentlich sehr wenig bis gar nichts. Biedere Einwohner, der tägliche selbe Trott, jeder kennt jeden, jeder weiss alles von seinem Nachbarn und erzählt es natürlich gleich dem anderen Nachbarn weiter.

Und genau so ist es auch in diesem Film! Also genau der Ort, wo sich ein liebenswerter älterer Mann namens Leland Gaunt niederlassen kann, um sich als Ausgeburt der Hölle mal so richtig auszutoben.
Max von Sydow ist für diese Rolle wie geschaffen und zeigt seine künstlerischen Fähigkeiten, sowie sein Talent als Miesling. Die gezeigte Mimik und Gestik sind fies und geben dem Film den gewünschten Effekt.
Wer unter diesem Titel einen harmlosen Film erwartet, hat weit gefehlt. Einige sehr heftige Special- Effects und die Art und Weise wie es zu denen kommt, lassen eine FSK 16 schon ziemlich knapp zu. Sehr genial und nachvollziehbar werden Kettenreaktionen ausgelöst, die zwischen einem blutigen Massaker und der heilen Welt eine Gradwanderung machen, die den Zuschauer einfach nur fesseln.
Ed Harris spielt am Anfang einen leicht überforderten Sheriff, der dann aber die Situation erkennt und eingreifen kann.

Fazit:
Genial verfilmt und Spannung pur

Meine Bewertung des Filmes:
10 von 10