Salem`s Lot

Filmkritik



Zurück

Wie die alte Verfilmung von Stephen King`s Salem`s Lot, war auch diese Fassung ursprünglich eine TV- Serie.
Mikael Salomons Interpretation von King`s Salem`s Lot ist in jeder Hinsicht gelungen und während den ganzen 174 Min. klebt man regelrecht am Sessel fest.

Der spektakuläre Anfang fesselt den Zuschauer gleich in der ersten Minute. Nach diesem Einstieg in den Film, beginnt die Rückblende in die tatsächliche Geschichte von Ben Mears und Jerusalems Lot.

Das Staraufgebot ist sensationell….

Rob Lowe, der schon in der King Verfilmung "The Stand" eine Hauptrolle besetzte, überzeugt auch in dieser Rolle.

Rudger Hauer, als das ultimative Böse in Salem`s Lot, macht seinen schauspielerischen Fähigkeiten alle Ehre.

Donald Sutherland, der Antiquitätenhändler, ein Altstar mit charismatischer Ausstrahlung, brilliert einmal mehr.

James Cromwell, der Pfarrer, enttäuscht genau sowenig.

Dass es sich bei diesem Film um eine King- Verfilmung handelt, lässt sich im Verlauf des Filmes unschwer erkennen. Kleine Einlagen wie der Rottweiler Cujo, der Antiquitätenhändler (Needful Things - In einer kleinen Stadt), die Krähe als der vermisste Junge gesucht wird (The Night of the Crow), das Lied im Hintergrund "Stand by me" und dann war noch der behinderte Junge, Dud…Duddits aus Dreamcatcher. Ich glaubte sogar im Hintergrund im Fernseher etwas gesehen zu haben von "Sturm des Jahrhunderts".
Der Schluss des Filmes war einfach genial ausgedacht…Brennen muss Salem….und es brannte tatsächlich.
George A. Romero`s "Dawn of the Dead" liess auch noch grüssen mit den über die Strassen wandelnden Untoten (Zombies)….

Positiv:
Eine Verfilmung die sich an die Vorlage gehalten hat, die absolut sehenswert ist und die in gewisser Weise sogar besser ausfiel als das Original…

Negativ:
Das Staraufgebot war zwar super, doch leider sieht man Rudger Hauer ganze 3-mal. Donald Sutherland und James Cromwell sieht man etwas öfter, doch wünschte man sich von solch guten Schauspielern etwas mehr Präsenz.


Meine Bewertung des Filmes:
9 von 10